Kultagentur
Künstlervermittlung und Künstlermanagement


UELI BICHSEL UND SILVANA GARGIULO

 

Ueli Bichsel, anarchistischer Clown, poetischer Geschichtenerzähler, verstörender Komiker und seit 2015 auch Träger des Kulturpreises des Kanton Zürich, feiert mit seinem neusten Stück „Nichtsnutz“ Premiere. Zusammen mit seiner langjährigen Bühnenpartnerin Silvana Gargiulo, welche ebenfalls 2015 für den Kleinkunstpreis nominiert wurde und auch mit Nina Dimitri Erfolge feiert, widmen sie sich auf tragisch-komische Weise den Irren und Wirren des Lebens.

NICHTSNUTZ

„Nichtsnutz“ ist ein Clownstück und man lacht über die Missgeschicke dieser Beiden. Doch wie kaum ein zweites Duo, führen uns Bichsel und Gargiulo unmerklich und unerlässlich auch immer dorthin, wo uns das Lachen im Halse stecken bleibt und wir plötzlich nicht diese bedauernswerten Clownfiguren auslachen, sondern-wer hätte das gedacht- uns selbst und unser Hadern als Menschen. Darin liegt die grosse Kunst dieser beiden Darsteller, welche es verstehen mit Leichtigkeit auf dem Grat zwischen Tragik und Komik zu balancieren.

Der Abend handelt von dem ewigen Wunsch nach Sicherheit. Man will sich und seine Besitztümer beschützen. Und so bauen sich diese zwei Clowns voller Enthusiasmus ein Gefängnis, führen unser aller Bedürfnis nach Sicherheit ad absurdum und bringen uns somit zum Lachen. Fast beiläufig thematisieren sie dabei auch unsere ständigen Suche nach einem besseren Leben und fragen, mit der Clowns eigenen Naivität, danach was denn „besser“ genau bedeuten soll und was wir genau damit meinen, wenn wir sagen, dass wir „frei“ sind.
„Nichtsnutz“ ist ein Abend der uns zum Lachen bringt und gleichzeitig zum Nachdenken anregt. Er ist also in jeder Hinsicht eine Bereicherung.
Regie: Anna Frey

Premiere am 1. April 2016 im Ticino Wädenswil

   

Begeisterte Besucher
Lieber Ueli vom Theater Ticino Wädenswil
Gerne möchten wir dir gratulieren zur Wahl des "nichtsnutzigen" Theatercabaretabends!!! Wir haben noch selten so lange und so intensiv über das Gesehene und Gehörte gelacht, diskutiert und gestaunt über die feinfühlig und grossartigst gespielten Sequenzen der beiden hochtalentierten Cabarettisten! Und wir sind persönlich wieder einmal mehr sehr dankbar über alles in unserem eigenen Leben geworden , wo wir uns nicht selber gänzlich ein- und ausgegrenzt haben und wir das Leben mit mehr als nur einem Ficus in der Lebensecke ausgestalten durften und... und... und....
Wir danken dir, lieber Ueli, dass du Wädenswil solche anregenden Kulturabende bescherst und wir freuen uns natürlich auch, dass alle Abende dieses Programms im Ticino ausverkauft sind....
Mit herzlichen Grüssen
T. und V.

KNACKS

Mit «Knacks», das 2013 am Zürcher Theaterspektakel uraufgeführt wurde, präsentieren Ueli Bichsel und Silvana Gargiulo ihr viertes Gemeinschaftsprojekt. Das Theater und Clownpaar schlüpft in der von Hanspeter Homer und Anna Frey inszenierten Produktion in die Rollen von Bruder und Schwester, die sich nach dem Tod der Mutter in deren Atelier wiedersehen. Mögen auch Jahrzehnte vergangen sein seit der letzten Begegnung, die eifersüchtige Nähe, so typisch für Geschwisterbeziehungen, ist sofort wieder da. Man ist einander tief verbunden und mag dem oder der andern doch nichts gönnen, nicht einmal die Puppe, die, wie von Geisterhand angetrieben, in einem Rad über die Bühne gerollt kommt. Die Frau erzählt mit leuchtenden Augen, wie sie stundenlang mit ihrer «bambola» gespielt habe, worauf der Mann unberührt behauptet, die Puppe habe ihm, dem älteren Bruder, zuerst gehört und er habe ihr gern in die Haare gespuckt.

Den grössten Streitpunkt bildet jedoch das künstlerische Talent der verstorbenen Mutter. Während die Tochter diese als einzigartiges Genie preist, hat der Sohn nur Spott und Hohn für das mütterliche Schaffen übrig.

Die Kluft, die sich zwischen den Geschwistern auftut, wird umso deutlicher dadurch, dass sie verschiedene Sprachen sprechen: sie ein helles, melodisches Italienisch (wunderbar zum Zu- hören!), er ein sprödes Zürichdeutsch. Eine der witzigsten Szenen ist jene, in der Gargiulo sich über Bichsel’s «Züritüütsch» mokiert, indem sie ihre Stimme beim Wortteil «-tüütsch» jeweils nach oben schnellen lässt und sich dabei an den Hals fasst. Dieser Dialekt sei «pressione totale», totaler Druck. Weil der komplexen Geschwisterbeziehung mit Worten allein nicht beizukommen ist, tanzt das Paar zwischendurch auch immer wieder zu von Strawinsky inspirierten Klängen und irgendwie sehr archaisch und gerade dadurch berührend.



EX HÜBEN WIE DRÜBEN

Naturgemäss beginnt alles im Theater. Silvana Gargiulo gibt die italienische Matrone, die sich von Ueli Wein servieren lässt und ihn mit wunderbaren Klavierklängen bei seinen Liedern und Geschichten begleitet, welche von einer tragisch endenden Liebe, Rehe, Berge und einem Eisvogel handeln.

Mit viel Humor und Ironie singt und rappt Ueli Bichsel über das Leben und das Sterben. Mit wenigen Handgriffen ist die Bühne umgebaut und man findet sich im zweiten Teil in einem Krankenzimmer wieder, wo der kranke Ueli Bichsel von Silvana Gargiulo gepflegt wird. Franz Hohler hat es treffend gesagt: „Wir lachen über die Gedankenwelt des Kranken, für den das Normale zum Absurden geworden ist.“ Ueli Bichsel und Silvana Gargiulo schaffen es, mit ihren Dialogen und Monologen ihr Publikum zum Lachen, Nachdenken und Weinen zu bringen.
Regie: Hanspeter Horner



PEC AND FEVVERS

Ein Mann und eine Frau und ein kleiner Traum von Freiheit - das ist die ganze Geschichte, von der herzerfrischend clownesken Silvana Gargiulo und vom melancholischen Ueli Bichsel als absurde Clownerie deklariert. Pec and Fevvers bietet ein nahtloses Wechselspiel grotesker und feinstimmiger Slapsticks, selbstironischer Melodramatik und entsprechendem Klamauk, der sich in intensiv stille Poesie steigert. Heiterkeit ist garantiert, denn natürlich fallen Leitern und Holzlatten tumultuös zu Boden, kippt hier was um, geht da eine Lampe aus, stolpert Pec (Ueli Bichsel) immer wieder über die Wäsche, wedelt mit den Händen, gestikuliert mit dem ganzen Körper.
Den grössten Streitpunkt bildet jedoch das künstlerische Talent der verstorbenen Mutter. Während die Tochter diese als einzigartiges Genie preist, hat der Sohn nur Spott und Hohn für das mütterliche Schaffen übrig.

Und Fevvers (Silvana Gargiulo) ist schon ein seltsamer Engel, der ihn lockend oder kommandierend umgarnt, melodisch und palavernd umflötet; in ihrem Stuhl hockt, ihn wie eine Gazelle zum Tanz an den üppigen Busen reisst, ihn quiekend neckt, mit ihm juchzend ein spöttisches Spiel treibt, das er so oder so verliert und sich ihren Händen kaum erwehren kann.
Regie: Hanspeter Horner

LOG. - Ueli Bichsel SoLO

Ueli erzählt in Log. von der Mesalliance seiner Eltern, vom unerwünschten Kind, das er war und beschert uns dabei das einzigartige Vergnügen, bei seiner eigenen Zeugung dabei zu sein. Er erzählt von der Mutter, die verlassen wird, von ihrer Einsamkeit und seiner Sehnsucht nach Nähe, von der ersten Liebe und vom ersten Tod. Die sprechenden Bilder, kommentiert und kreiert Ueli Bichsel mit spärlichen Mitteln aber wunderbaren Effekten. So bringt er einem die verschiedenen Lebensphasen so nah, dass der Geist entzückt ist und die Seele lacht.

downloads

Nichtsnutz



KNACKS



EX hÜben wie drÜben



Medienberichte Ueli Bichsel

 

 

 

TOURNEEDATEN 2016

Datum Programm Ort
Sa. 9. Januar Knacks Theater am Bahnhof, Reihnach
Fr. 4. März Knacks Theater im Eisenwerk, Frauenfeld
Fr. 1. April Nichtsnutz Theater Ticino, Wädenswil
Sa. 2. April Nichtsnutz Theater Ticino, Wädenswil
So. 3. April Nichtsnutz Theater Ticino, Wädenswil
Di. 5. April Nichtsnutz Theater Ticino, Wädenswil
Mi. 6. April Nichtsnutz Theater Ticino, Wädenswil
Do 7. April Nichtsnutz Theater Ticino, Wädenswil
Fr. 8. April Nichtsnutz Theater Ticino, Wädenswil
Sa. 9. April Nichtsnutz Theater Ticino, Wädenswil
So. 28. August Nichtsnutz Zürcher Theaterspektakel Zürich
Mo. 29. August Nichtsnutz Zürcher Theaterspektakel Zürich
Fr. 9. September Nichtsnutz Theater Palazzo, Liestal
Fr. 16. September Nichtsnutz Theaterstudio Olten
Sa. 17. September Nichtsnutz Theaterstudio Olten
Sa. 15. Oktober Nichtsnutz Altes Schulhaus, Feldis (GR)
Sa. 29. Oktober Nichtsnutz Kellerbühne Grünfels, Jona

TOURNEEDATEN 2017

Datum Programm Ort
Donnerstag, 12. Januar Nichtsnutz Burgbachkeller, Zug
Samstag, 14. Januar Nichtsnutz Burgbachkeller, Zug
Donnerstag, 30. März Nichtsnutz Rote Fabrik, Zürich
Freitag, 31. März Nichtsnutz Rote Fabrik, Zürich
Samstag, 1. April Nichtsnutz Rote Fabrik, Zürich
Sonntag, 2. April Nichtsnutz Rote Fabrik, Zürich
Freitag, 5. Mai Nichtsnutz Odeon, Brugg
Sanstag 9. September Nichtsnutz AG Kultur , Wald
     
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